Inhaltsangabe
Kurzbiographie:Gustav Ehmck
Kurzbiographie:Gisela Storch-Pestalozza
Inhaltsangabe
Credits
- Titel: Der Räuber Hotzenplotz
- Erscheinungsland/-jahr: BRD, 1974
- Regie: Gustav Ehmck
- Drehbuch: Gustav Ehmck, nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Otfried Preußler
- Produktion: Ehmck-Film GmbH
- Kamera: Hubs Hagens
- Schnitt: Wolfgang Schacht
- Musik: Eugen Thomass, Peer Raben
- Kostümbild: Gisela Storch-Pestalozza
- Make-up: Rainer Pohl
Hauptdarsteller*innen
- Gert Fröbe – Räuber Hotzenplotz
- Josef Meinrad – Zauberer Petrosilius Zwackelmann
- Lina Carstens – Großmutter
- David Friedmann – Kasperl
- Gerhard Acktun – Seppel
- Rainer Basedow – Wachtmeister Dimpfelmoser
In der kleinen Stadt Eschenbach treibt der gefürchtete Räuber Hotzenplotz sein Unwesen. Als er der Großmutter ihre geliebte Kaffeemühle stiehlt, beschließen deren Enkel Kasperl und dessen Freund Seppel den Räuber auf eigene Faust zu fangen. Dabei geraten sie in die Fänge des bösen Zauberers Petrosilius Zwackelmann, der Kasperl als Diener in seinem Schloss festhält. Mit List und Mut gelingt es den Freunden, sowohl den Räuber Hotzenplotz als auch den Zauberer zu überlisten.
Der Film wurde von Regisseur Gustav Ehmck in Zusammenarbeit mit dem ZDF produziert. Die Geschichte basiert auf dem ersten Buch der Räuber Hotzenplotz-Reihe von Otfried Preußler, welches 1962 veröffentlicht wurde. Die Verfilmung von 1974 gilt als eine der bekanntesten und beliebtesten Adaptionen des Stoffes und wurde 1979 mit „Neues vom Räuber Hotzenplotz“, erneut unter der Regie von Gustav Ehmck, aber mit Petern Kerl als titelgebenden Räuber, fortgesetzt.
Die Erzählung wurde in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach neu verfilmt, unter anderem als Realfilm-Adaptionen 2006 und 2022.
Kurzbiographie Gustav Ehmck
Gustav Ehmck, geboren am 01. Dezember 1937 in Garmisch-Partenkirchen, war ein deutscher Regisseur und Drehbuchautor. Ehmck begann eine Ausbildung als Fotograf und war als Schauspieler tätig. In den frühen 1960er Jahren drehte er schließlich einige Kurzfilme.
Für sein Langfilmdebüt, das Drama „Spur eines Mädchens“, gewann er 1968 den Bundesfilmpreis für die beste Nachwuchsregie. Seine Hauptdarstellerin Thekla Carola Wied erhielt das Filmband in Gold für die Beste darstellerische Leistung - weibliche Hauptrolle.
In den folgenden Jahren drehte Ehmck sowohl Dramen, als auch Komödien – oft mit erotischen oder tabuisierten Themen. 1974 folgte mit „Der Räuber Hotzenplotz“ sein wahrscheinlich bekanntester Film. Für die Hauptrolle des gleichnamigen Räubers konnte er Gert Fröbe gewinnen, einen national wie international bekannten Darsteller. Es folgten u.a. eine weitere Filmkomödie mit Fröbe („Mein Onkel Theodor oder Wie man im Schlaf viel Geld verdient“, 1975) sowie eine Fortsetzung seines Hotzenplotz-Films unter dem Titel „Neues vom Räuber Hotzenplotz“ (1979). Gustav Ehmck verstarb am 18. April 2024 in München.