Nosferatu – Phantom der Nacht

Mantel

Der bodenlange, dunkelgrüne Mantel wurde aus Atlasseide gefertigt, welche besonders robust ist. Die Stoffoberfläche schimmert und glänzt, was im Film mehrfach gut zu sehen ist und den übernatürlichen Eindruck der Figur noch unterstreicht. Die Farbe Dunkelgrün wirkt im fertigen Film wie schwarz, weil echtes schwarz keine Kontraste zulässt und sich nicht für Filmaufnahmen eignet.

Knöpfe

Filmkostüme entstehen häufig in Handarbeit und werden auf die jeweiligen Bedürfnisse der Produktion angepasst. Selbst kleinste Details, die vermeintlich in der Gesamtkomposition eines Bildes untergehen, spielen in der Wirkung eines Kostüms eine wichtige Rolle. Bei diesem Kostüm sind z.B. die Knöpfe von Hand bestickt. Die lange, sich mittig befindende Knopfleiste hebt sich farblich mit ihrem Kupferton vom dunklen Untergrund ab und gibt dem Kostüm eine formale Strenge, die sich aus der Gradlinigkeit des Schnitts ergibt.

Ohren, Zähne
und Fingernägel

Als Make-up gestaltete die japanische Maskenbildnerin Reiko Kruk falsche Finger, Zähne und Ohren. Vorher hatte sie zur Konzeption der Filmfigur bereits einen künstlichen Kopf modelliert, der als Exponat an der Wand vor Ihnen zu sehen ist. Währen des Filmdrehs musste der Schauspieler Klaus Kinski täglich bis zu drei Stunden in der Maske verbringen.

Schuhe

Teil des Kostüms sind auch dunkle Plateauschuhe aus Leder mit hohen Absätzen an den Fersen. Sie prägen den Gang Klaus Kinskis beim Spielspiel, der sich im Film unnatürlich, fast schwebend fortbewegt.